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Rechtliches

Kundmachungen des Präsidiums der Generalsynode und der Synode A.B.

Nr. 158Fristen zur Abgabe von Anträgen und Berichten an die Generalsynode und Synode A.B.

Generalsynode:
-
Evangelischer Oberkirchenrat A.u.H.B.
-
Synode H.B.
-
Obleute sämtlicher Ausschüsse und Kommissionen der Generalsynode
-
Kirchenpresbyterium A.u.H.B.
-
Revisionssenat der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich (gemäß Art. 120 KV)
-
Vorsitzender des Disziplinarobersenates der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich (gemäß § 32 Abs. 2 DiszO)
-
Datenschutzsenat der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich (gemäß Art. 124 Abs. 6 KV)
Synode A.B.:
-
Evangelischer Oberkirchenrat A.B.
-
Obleute sämtlicher Ausschüsse und Kommissionen der Synode A.B.
-
Kirchenpresbyterium A.B.
-
Revisionssenat der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich (gemäß Art. 120 KV)
Die gemäß § 7 Abs. 3 Geschäftsordnung der Generalsynode und ihrer Ausschüsse und Kommissionen bzw. Geschäftsordnung der Synode A.B. und ihrer Ausschüsse und Kommissionen sechswöchige Frist für die Einbringung von selbstständigen Anträgen mit ordnungsgemäßer Unterstützung oder Anträgen von Superintendentialversammlungen an die 5. Session der XVI. Generalsynode bzw. die 5. Session der 16. Synode A.B. endete mit 26. Oktober 2026.
Für die 5. Session der XVI. Generalsynode bzw. für die 5. Session der 16. Synode A.B., die vom 6. bis 9. Dezember 2026 in Wien stattfinden, sind die schriftlichen Arbeitsberichte, Anträge und Vorlagen/Worte der oben genannten Ausschüsse und Kommissionen gemäß § 15 Abs. 9 Geschäftsordnung der Generalsynode und ihrer Ausschüsse und Kommissionen bzw. Geschäftsordnung der Synode A.B. und ihrer Ausschüsse und Kommissionen bis spätestens 16. November 2026 an das Synodenbüro (synodenbuero@evang.at) zu senden.
Kirchliche Werke und sonstige Einrichtungen der Evangelischen Kirche werden eingeladen, ebenfalls bis spätestens 16. November 2026 allfällige Berichte für die 5. Session der XVI. Generalsynode bzw. für die 5. Session der 16. Synode A.B. an das Synodenbüro zu schicken.
Die Synodenunterlagen werden nach ihrem Eingang im Synodenbüro auf der passwortgeschützten Cloud (§ 7 a Geschäftsordnung der Generalsynode und ihrer Ausschüsse und Kommissionen bzw. Geschäftsordnung der Synode A.B. und ihrer Ausschüsse und Kommissionen) veröffentlicht und stehen den ordentlichen und stellvertretenden Synodalen zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.
(Zl. SY-SGS01-002373/2025)

Personalia

Gremien der Generalsynode

Nr. 159Mitglieder der Religionspädagogischen Kommission der XVI. Generalsynode

Die Religionspädagogische Kommission der XVI. Generalsynode setzt sich ab 1. September 2026 gemäß § 13 Abs. 8 Geschäftsordnung der Generalsynode und ihrer Ausschüsse und Kommissionen wie folgt zusammen:
Alle Fachinspektor/inn/en:
- Schulamt Burgenland:
Barbara Jeanette Illinger, BEd
Mag. Dr. Harald Baumgartner, LL.M.
- Schulamt Kärnten/Osttirol:
DDr. Alexander Bach
Mag. Gerd Hülser
- Schulamt Niederösterreich:
Dipl.-Päd.in Kerstin Bendi, BEd
MMag.a Melanie Binder
- Schulamt Oberösterreich:
Mag. Kaarlo Schörkl
Dr. Siegfried Kröpfel
- Schulamt Salzburg und Tirol, Vorarlberg:
Mag.a Karin Kirchtag
- Schulamt Steiermark:
Dipl.-Päd.in Sabine Susanne Schönwetter-Cebrat, BEd
- Schulamt Wien:
Dr. Lars Amann
Dr.in Katja Eichler
Vom Oberkirchenrat A.u.H.B. bestellte Person:
Kirchenrätin Kim Vanessa Kallinger, MA MEd
Vertreter/in der Arbeitsgemeinschaften der Religionslehrer/innen an allgemeinbildenden Pflichtschulen (APS):
Dipl.-Päd.in Barbara Kopp
Vertreter/in der Arbeitsgemeinschaften der Religionslehrer/innen an allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen (AHS, BHS):
Mag.a Sandra Träxler
Vertreter/in der religionspädagogischen Berufsvorbildung der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien:
Univ.-Prof.in Dr.in Susanne Schwarz
Vertreter/in der religionspädagogischen Berufsvorbildung an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich:
Mag.a Dr.in Julia Sylle
Der bzw. die in die Synode A.B. bzw. Generalsynode entsandte Vertreter/in aus dem Bereich der Religionslehrer/innen (Pflichtschulen):
Dipl.-Päd.in Ulrike Schwarz
Der bzw. die in die Synode A.B. bzw. Generalsynode entsandte Vertreter/in aus dem Bereich der Religionslehrer/innen (höhere Schulen):
Mag. Philipp Hübel
Vertreter/in der Evangelischen Kirche H.B. als Gast mit Stimmrecht:
Mag. Robert Colditz
Vertreter/in der Evangelisch-Methodistischen Kirche als Gast ohne Stimmrecht:
Pastorin Mag.a Esther Handschin
Der bzw. die in die Synode A.B. bzw. Generalsynode entsandte stellvertretende Vertreter/in aus dem Bereich der Religionslehrer/innen (Pflichtschulen) als Gast ohne Stimmrecht:
Dipl.-Päd.in Petra Kemper
Der bzw. die in die Synode A.B. bzw. Generalsynode entsandte stellvertretende Vertreter/in aus dem Bereich der Religionslehrer/innen (höhere Schulen) als Gast ohne Stimmrecht:
Mag. Severin Jungwirth
(Zl. SY-KOM04-001953/2024)

Bestellungen und Zuteilungen A.B.

Nr. 160Bestellung von Mag. Hannes Eipeldauer

Mag. Hannes Eipeldauer wurde gemäß § 19 Abs. 1 Z 2 OdgA mit Wirkung vom 1. September 2026, zum Dienst eines Pfarrers auf die Pfarrstelle der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Traun und der Tochtergemeinde Haid bestellt.
(Zl. P 1787; 534/2026 vom 8. Oktober 2026)

Nr. 161Bestellung von Dr. Bernhard Hackl

Dr. Bernhard Hackl wurde gemäß § 33 Abs. 1 OdgA mit Wirkung vom 1. September 2026, befristet bis 31. August 2027, zum Dienst eines Pfarrers auf die mit der Amtsführung verbundene Pfarrstelle der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Schladming zugeteilt.
(Zl. P 2244; 531/2026 vom 6. Oktober 2026)

Nr. 162Bestellung von Hannah Wolf, MTh

Hannah Wolf, MTh wurde mit Wirkung vom 1. September 2026 gemäß § 19 Abs. 1 Z 2 OdgA zur Pfarrerin auf die Pfarrstelle der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Korneuburg bestellt.
(Zl. P 2490; 503/2026 vom 28. September 2026)

Ruhestandsmeldungen

Nr. 163Pfarrerin Mag.a Ulrike Drössler

Ulrike Drössler wurde am 27. März 1961 in Leoben als Tochter von Margaretha Maria Theresia (geb. Weligoschek) und Eckart Hubert Drössler geboren. Am 29. April 1961 wurde sie in der Gustav-Adolf-Kirche in Leoben durch Pfarrer Theo Hoffmann getauft, der sie auch am 8. Mai 1975 in Leoben konfirmierte. Ihr Konfirmationsspruch ist: „Gott der HERR ist Sonne und Schild, der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“ (Psalm 84,12).
Ulrike Drössler maturierte am 26. Juni 1979 am BG Leoben und studierte anschließend bis 1984 am Dolmetschinstitut in Graz. Ab dem Wintersemester 1984/85 studierte sie evangelische Theologie in Wien und 1988/89 auch in Leipzig. Am 2. Oktober 1992 schloss sie ihr fachtheologisches Studium mit der zweiten Diplomprüfung ab.
Mit 1. Jänner 1993 wurde Ulrike Drössler Lehrvikarin bei Lehrpfarrerin Christine Hubka in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Traiskirchen und ab 1. September 1993 bei Lehrpfarrer Robert Cepek in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Bad Vöslau. Das Jahr als Pfarramtskandidatin vom 1. September 1995 bis 1. September 1996 arbeitete sie in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Hietzing und wurde dabei von Fachinspektor Pfarrer Werner Frank als Mentor begleitet.
Am 8. Mai 1996 legte sie die Amtsprüfung (Examen pro ministerio) ab und wurde am 27. Mai 1996 in der Markuskirche der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Ottakring durch Bischof Herwig Sturm, assistiert von Pfarrer Robert Cepek und Pfarrer Sepp Lagger, ordiniert. Als Ordinierte predigte sie dabei im Dialog mit Pfarrer András Vető zum Missionsauftrag Jesu (Mt 28,16-20).
Nach erfolgter Wahl durch die Gemeinde wurde Ulrike Drössler mit 1. September 1996 zur Pfarrerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Mürzzuschlag bestellt und in dieses Amt am 29. September 1996 (Michaelis) in der Mürzzuschlager Heilandskirche durch Superintendent Ernst-Christian Gerhold, assistiert von Senior Herbert Rampler, Pfarrer i.R. Roman Köckeritz sowie Kurator Dieter Röschel und Religionslehrerin Ulrike Wedam, eingeführt. Pfarrerin Drössler predigte zu Eph. 4,1-6.
Mit 1. September 2009 wechselte Ulrike Drössler nach Knittelfeld und wurde der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Knittelfeld zugeteilt und am 27. September 2009 in der Knittelfelder Bekennerkirche durch Superintendent Hermann Miklas, assistiert von Pfarrer Klaus Gerstenberg (Worms), Pfarrer Erich Klein und Pfarrer Tadeusz Prokop, in ihr Amt eingeführt. Sie predigte zu Joh 11,1-3.17-45. Die urspünglich befristete Zuteilung wurde verlängert und Ulrike Drössler 2016 als Pfarrerin in Knittelfeld wiederbestellt.
Ulrike Drössler ist auch als Autorin tätig geworden: 2015 erschien aus ihrer Feder „Sprechen sie evangelisch?“ und 2017 zum Reformationsjubiläum „Auf dem falschen Gleis?“ (beide im Fromm-Verlag).
In die Zeit ihres Wirkens fielen auch manche Änderungen, zuletzt mit 14. Jänner 2026 die Gründung „Gemeindeverband Oberes Murtal“ durch Zusammenschluss der Pfarrgemeinden A.B. Knittelfeld, Judenburg und Murau-Lungau.
Am 12. Juli 2026 fand der Entpflichtungsgottesdienst für Pfarrerin Ulrike Drössler statt. Die steirische „Kleine Zeitung“ überschrieb am 17. Juli 2026 ihren Bericht dazu mit der Schlagzeile: „Emotionaler Abschied von einer legendären Predigerin in Knittelfeld“.
Mit 1. September 2026 ist Ulrike Drössler in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Im Namen der Evangelischen Kirche sei ihr für die dreißig Jahre ihres engagierten Dienstes als Pfarrerin im Mürz- und Murtal herzlich gedankt!
(Zl. P 1769; 12/2025 vom 12. Oktober 2026)

Nr. 164Pfarrer Mag. Gábor Krizner

Gábor Krizner wurde am 16. Mai 1961 in Budapest (XII, Hegyvidék) als Sohn von Ilona (geb. König) und Gábor Krizner geboren. Getauft wurde er am 4. Juni 1961 in der Reformierten Kirchengemeinde Budapest-Pasarét (Pasaréti Református Gyülekezet) und dort auch am 17. April 1975 konfirmiert.
Die Grundschule (Gesamtschule) absolvierte er an der Fenyves úti Àltalánosiskola Budapest. Ab 1975 besuchte er die Corvin-Mátyás Fachakademie (HTBLA für Nachrichtentechnik) in Budapest und legte dort am 12. Juni 1979 die Matura ab. Im Wintersemester 1979/1980 begann er mit dem Studium der evangelischen Theologie an der Reformierten Theologischen Akademie in Budapest, der heutigen Theologischen Fakultät an der Károli Gáspár Universität der Reformierten Kirche (Magyarországi Református Egyház) in Ungarn.
Am 24. September 1984 bestand er die erste Pfarrerbefähigungsprüfung vor der synodalen Befähigungskommission der Reformierten Kirche Ungarns in Budapest. Das darauffolgende Vikariat absolvierte Gábor Krizner in Dunaszekcső in Südungarn und konnte am 17. September 1985 mit der bestandenen zweiten Pfarrerbefähigungsprüfung seine Ausbildung abschließen. 1985/86 studierte er als Stipendiat der Bodelschwinghschen Anstalten an der Kirchlichen Hochschule Bethel-Bielefeld.
Mit Oktober 1986 wurde er Pfarrer von Dunaszekcső und am 27. November 1987 in der Reformierten Kirche am Calvinplatz (Kálvíntéri református templom) in Budapest ordiniert.
1990 kam Gábor Krizner nach Österreich und trat in den Dienst der Evangelischen Kirche H.B. ein. Er begann mit 1. November 1990 als Vikar in der Evangelischen Gemeinde H.B. Linz-St. Martin und war ab 1. September 1991 der Evangelischen Gemeinde H.B. Oberwart zum Dienst zugeteilt. Von 1990 bis 1992 absolvierte er zusätzlich die Ausbildung zum Krankenhausseelsorger. Mit 31. März 1992 wechselte er in den Dienst der Evangelischen Kirche A.B. und wurde vorerst als Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Knittelfeld und ab 1. September 1992 der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Kapfenberg zugeteilt.
Am 20. April 1993 legte er die Ergänzungsprüfung über Österreichische Kirchengeschichte und Österreichisches Kirchenrecht ab. Durch die Nostrifizierung seiner Studien am 16. Juni 1993 erwarb er den Magistergrad der evangelischen Theologie.
Pfarrer Gábor Krizner wurde nach erfolgter Wahl durch die Gemeindevertretung mit 1. September 1993 zum Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Kapfenberg bestellt und am 28. November 1993 in der Kapfenberger Christuskirche durch Superintendent Ernst-Christian Gerhold, assistiert von Pfarrer Robert Hanson und Pfarrer Ernst Lerchner, in sein Amt eingeführt. Pfarrer Krizner predigte zu Gal 6,2.
Mit 1. September 2001 wurde er als Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Leopoldau zugeteilt und am 16. Dezember 2001 in der Leopoldauer Erlöserkirche durch Superintendent Werner Horn in sein Amt eingeführt. In diesem Amt wurde er am 1. September 2006 für weitere zwölf Jahre bestellt. Seine neuerliche Bestellung erfolgte nach der Wahl mit 1. September 2019.
Am 6. Oktober 2019 wurde Gábor Krizner durch Superintendent Matthias Geist, assistiert von Pfarrerin Verena Groh, Pfarrerin Marianne Fliegenschnee und Pfarrerin Elisabeth Kluge, im Rahmen eines „Transdanubischen Erntedankfestes“ in sein Amt als Pfarrer in Leopoldau eingeführt. Er predigte zu Psalm 103,2.
Gábor Krizner hat übergemeindliche Aufgaben wahrgenommen, vor allem durch zahlreiche Nachtbereitschaftsdienste der Krankenhausseelsorge und andere diözesane Projekte. Ab 1. September 2006 administrierte er die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Kaisermühlen und Kagran und wiederum ab dem 27. September 2008.
Mit 1. September 2026 ist Pfarrer Gábor Krizner in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Für seinen Dienst als Reformierter in der Evangelischen Kirche H.B. und der Evangelischen Kirche A.B. konnte er in seiner Person etwas von der gelebten Kirchengemeinschaft reformierter und lutherischer Kirchen in Österreich erlebbar machen. Das lässt ihm im Geiste der „Leuenberger Konkordie“ umso herzlicher für sein Wirken danken.
(Zl. P 1880; 488/2025 vom 12. Oktober 2026)

Nr. 165Pfarrerin Mag.a Elke Christel Kunert

Elke Christel Kunert wurde am 8. Juli 1961 in Nordhorn (Niedersachsen) als Tochter von Ingrid Rosina (geb. Dreger) und Hermann Wilhelm Heinrich Kunert geboren. Am 13. August 1961 wurde sie in der Martin-Luther-Kirche in Bentheim getauft, und als Taufspruch wurde ihr mitgegeben: „Du hast einen großen Weg vor dir.“ (1. Kön. 19,7). Am 20. April 1975 wurde sie ebenfalls in Bentheim konfirmiert und erhielt als Konfirmationsspruch: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.“ (Jer 29,13f.).
Nach dem Abitur, welches sie am 12. Juni 1981 am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Gronau (Westfalen) ablegte, studierte sie zunächst 1981 bis 1982 Sozialwissenschaften in Wuppertal.
1982 begann Elke Kunert mit dem Studium der evangelischen Theologie, und zwar 1982 bis 1985 in Münster, 1985 bis 1987 in Wien und 1987 bis 1990 in Hamburg. Am 20. Juni 1990 beendete sie die Studienzeit und legte erfolgreich die Erste Theologische Prüfung in Hannover gemäß der Prüfungsordnung der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen mit ihren fünf Mitgliedskirchen ab. Schon während ihres Studiums war sie für zwei Jahre (1987 bis 1989) als Erzieherin bei der Sozialstation (SDZ) in Hamburg-Mitte tätig.
Von 1992 bis 1994 war Elke Kunert Vikarin in den Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Sankt Michael in Letter an der Seelze und Loccum in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover in Niedersachsen. Am 6. September 1994 bestand sie die Zweite Theologische Prüfung in Hannover.
Seit 1997 lebt Elke Kunert in Österreich und trat zeitgleich in den Dienst der Evangelischen Kirche in Österreich. Zuerst erteilte sie Religionsunterricht und war in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Kitzbühel und anschließend ab 1998 in Wien tätig.
Nachdem sie am 30. Juni 1998 die Ergänzungsprüfung in Österreichischer Kirchengeschichte und Österreichischem Kirchenrecht abgelegt hatte, wurde sie am 3. Dezember 2000 in der Lutherkirche in Wien-Währing von Oberkirchenrätin Hannelore Reiner, assistiert von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wischmeyer, Pfarrer Thomas Hennefeld und Pfarrerin Renate Weißenseel (Kirchenkreis Iserlohn, Westfalen), ordiniert und in ihr Amt als Studieninspektorin des Theologen- und Pädagogenheimes in Wien (Blumengasse 6, heute: Wilhelm-Dantine-Haus) eingeführt. Pfarrerin Elke Kunert predigte zu Joh. 10,9. In den Jahren als Leiterin des Theologenheims machte Elke Kunert ab 2004 die Ausbildung zur Psychotherapeutin und wurde mit 1. September 2005 als Pfarrerin definitiv gestellt.
Mit 1. September 2006 wurde Elke Kunert Pfarrerin der nicht mit der Amtsführung verbundenen Stelle der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Hietzing. Am 12. November 2006 wurde sie in der Hietzinger Kreuzkirche in dieses Amt von Superintendent Hansjörg Lein, assistiert von Pfarrerin Gerda Pfandl und ihrem Hietzinger Amtskollegen Pfarrer Hans-Volker Kieweler, eingeführt. Sie predigte zu Joh. 1,1-4.
Sechs Jahre später, mit 1. September 2012, wurde Elke Kunert zur Pfarrerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Währing & Hernals auf der nicht mit der Amtsführung verbundenen Stelle bestellt und am 16. Dezember 2012 in dieses Amt in der Währinger Lutherkirche durch Superintendent Hansjörg Lein, assistiert von Oberkirchenrätin Hannelore Reiner und ihrem Währinger Amtskollegen Pfarrer Uwe Kühneweg, eingeführt. Pfarrerin Kunert predigte zu 1. Mose 1,27.
Von 2013 bis 2020 war sie mit der konfessionsverbindenden Ehevorbereitung in der Superintendenz Wien beauftragt.
2018 wählte sie die Superintendentialversammlung der Superintendenz Wien zur Seniorin. Bis 2024 war sie damit vor allem zuständig für Kindergartenarbeit, Schulwerk und Frauenarbeit (Unique-Events).
Mit 1. September 2019 wurde Elke Kunert auf die 100-%-Krankenhausseelsorge-Pfarrstelle im Krankenhaus Wien-Nord zugeteilt. Dieses, an der Brünnerstraße in Floridsdorf, neuerrichtete Krankenhaus hatte im selben Jahr seinen Vollbetrieb aufgenommen und verfügt über 800 Betten mit mehr als 2.000 Mitarbeitenden. Am 8. Dezember 2019 wurde Elke Kunert in der christlichen Kapelle des Krankenhauses Wien-Nord durch Superintendent Matthias Geist, assistiert von Pfarrerin Marianne Fliegenschnee und Pfarrerin Marietta Geuder-Mayrhofer, in ihr Amt als Krankenhausseelsorgerin eingeführt. Sie predigte zu Joh. 14,15-19.
Elke Kunert engagierte sich als ausgebildete Psychotherapeutin und Supervisorin. Sie war in der „ARGE evangelischer Theologinnen“, im Team der „Donautaufe“ und leitete ab 1. September 2020 gemeinsam mit Pfarrerin Birgit Meindl-Dröthandl die diözesane Lektor/inn/enarbeit.
Mit 1. September 2026 ist sie in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Im Namen der Evangelischen Kirche in Österreich sei ihr als einer hochqualifizierten und engagierten Pfarrerin im gemeindlichen und übergemeindlichen Dienst von Herzen gedankt.
(Zl. P 2132; 511/2025 vom 12. Oktober 2026)

Nr. 166Pfarrerin Mag.a Ingrid Theresia Tschank

Ingrid Theresia Tschank kam am 15. September 1960 in Loipersbach im Burgenland als Tochter von Ingrid Theresia (geb. Aminger) und Karl Tschank zur Welt. Sie wurde am 25. September 1960 in der evangelischen Kirche in Pöttelsdorf durch Pfarrer Robert Karner getauft. Konfirmiert wurde sie am 23. Mai 1974 in der Gustav-Adolf-Kirche in Wien-Gumpendorf durch Pfarrer Johannes Dantine. Ihr Konfirmationsspruch „Mit meinem Gott springe ich über Mauern.“ (Psalm 18,30) begleitete sie durch die Jahre ihres Wirkens. Er war die Grundlage ihrer Predigt zu Ordination und Amtseinführung 1999 bis hin zu ihrer Entpflichtung 2026.
Ingrid Tschank besuchte von 1967 bis 1977 die Volksschule und das BRG in Wien. Von 1977 bis 1988 absolvierte sie die Lehre als Bürokauffrau und arbeitete als kaufmännische Angestellte in Wien. Am 25. Jänner 1984 legte sie die Matura am BRG für Berufstätige Wien XV., Henriettenplatz ab und studierte von 1986 bis 1988 Betriebswirtschaftslehre und Handelswissenschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Schon seit 1982 war sie Gemeindevertreterin und seit 1988 Presbyterin und Schriftführerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Gumpendorf. Von 1988 bis 1998 studierte sie evangelische Theologie in Wien. Im Wintersemester 1992/93 war sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Während des Studiums war Ingrid Tschank Fachschaftsvertreterin für Studierende der evangelischen Theologie im Rahmen der Österreichischen Hochschülerschaft und engagierte sich in der „ARGE evangelischer Theologinnen“. Am 2. März 1995 legte sie die zweite Diplomprüfung der Theologie ab und setzte ihre Studien vor allem in Philosophie fort.
Zum 1. November 1996 wurde sie als Lehrvikarin Lehrpfarrer Günther Nussgruber und der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Gols zugeteilt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Lehrpfarrers am 5. Oktober 1997 übernahm Superintendentin Gertraud Knoll die Begleitung von Lehrvikarin Ingrid Tschank. Ab 1. September 1998 war Ingrid Tschank Pfarramtskandidatin in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Kitzbühel mit Mentor Pfarrer Willi Thaler.
Am 27. Mai 1999 bestand sie die Amtsprüfung (Examen pro ministerio) und ließ sich als Pfarrvikarin mit 1. September 1999 der Pfarrgemeinde Gols zuteilen. Am 19. September 1999 wurde sie durch Superintendentin Gertraud Knoll, assistiert von Pfarrer Direktor Michael Bünker (ERPA) und Pfarrerin Barbara Heyse-Schaefer, zum geistlichen Amt ordiniert und in ihr Amt in Gols eingeführt. Ingrid Tschank predigte zu ihrem Konfirmationsspruch Psalm 18,30. Mit 20. September 2002 wurde sie zur Pfarrerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Gols bestellt und mit 1. September 2004 als amtsführende Pfarrerin definitiv gestellt.
Ihre Sabbatzeit vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. Juni 2011 nützte sie zur Ausbildung „Qualifizierung zum Coach“ an der Bundesakademie für Kirche und Diakonie in Berlin.
Mit 1. September 2012 wurde sie als amtsführende Pfarrerin nach Wahl durch die Gemeinde wiederbestellt. Im Gottesdienst zur neuerlichen Amtseinführung am 14. Oktober 2012 durch Superintendent Manfred Koch, assistiert von Pfarrerin Silvia Nittnaus und der Golser Amtskollegin Pfarrerin Iris Haidvogel, predigte Ingrid Tschank zu ihrem Konfirmationsspruch (Psalm 18,30).
Pfarrerin Ingrid Tschank nahm zahlreiche übergemeindliche Aufgaben wahr. Sie wurde Lehrpfarrerin sowie Mitglied im Vorstand der „Diakonie Burgenland“ und war vor allem über die Synode auf gesamtkirchlicher Ebene aktiv. Schon im Jahr 2000 wurde sie stellvertretende Synodale, ab 2006 Delegierte des Burgenlandes zur Synode und während der 14. Synode A.B. und XIV. Generalsynode A.u.H.B. von 2012 bis 2017 war sie Vizepräsidentin von Synode und Generalsynode. Danach nahm sie für weitere fünf Jahre bis 2023 wieder als stellvertretende Synodale landeskirchliche Leitungsverantwortung wahr.
Im Jahr 2021 wurde ihr von der Initiative „courage. Mut zur Menschlichkeit“ der Prix Courage in der Kategorie „Nächstenliebe“ zuerkannt.
In ihrer Zeit trat die Gemeinde in Gols als Gastgeberin für Gustav-Adolf Feste und Evangelische Frauentage hervor. Die Gebäude der Pfarrgemeinde und der beiden Tochtergemeinden in Tadten und Neusiedl wurden renoviert. In Gols konnte 2004 das Diakoniezentrum als Alten-, Wohn- und Pflegeheim mit 47 Plätzen errichtet werden. Am 20. September 2026 wurde sie in einem festlichen Gottesdienst entpflichtet und predigte bei diesem Anlass wieder über ihren Konfirmationsspruch Psalm 18,30, der sie durch alle Jahre begleitet hat.
Zum 1. September 2026 trat Ingrid Tschank, der für ihren so engagierten Dienst namens der Evangelischen Kirche herzlich gedankt wird, in den wohlverdienten Ruhestand.
(Zl. P 1986; 512/2025 vom 12. Oktober 2026)

Todesfälle

Nr. 167Susanna Hackl

In tiefer Trauer und mit Betroffenheit wird mitgeteilt, dass
Susanna Hackl
Mitglied im Superintendentialausschuss der Superintendenz Burgenland
am 3. September 2026 im 70. Lebensjahr verstorben ist.
Sie hat das kirchliche Leben im Burgenland über viele Jahre nachhaltig mitgeprägt und Verantwortung bewusst wahrgenommen: zwölf Jahre lang als Kuratorin der Evangelischen Pfarrgemeinde Pöttelsdorf, als Mitglied im Superintendentialausschuss seit 2018, im Vorstand des Evangelischen Bildungswerkes, in der ökumenischen Vorbereitung des Weltgebetstages, in der burgenländischen Allianz für Familien. Zur bestimmenden Kraft wurde sie in der Frauenarbeit, deren Vorsitzende sie über 28 Jahre lang bis zu ihrem Tod war. Frauentage und Begegnungstage wurden unter ihrer Leitung für viele Frauen aus dem ganzen Bundesland Tage der Freude.
Die Parte stand unter dem Wort aus Matth. 5,8: „Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“
Die Evangelische Kirche dankt Susanna Hackl für ihre vielfältige Mitarbeit, aber auch für ihre geistliche Sorge um die Pfarrgemeinden, die Pfarrpersonen und die vielen Ehrenamtlichen, die in den verschiedenen Bereichen der Kirche tätig sind.
(Zl. GD-SUP02-003785/2026)

Mitteilungen

Nr. 168Predigttexte Kirchenjahr 2026/2027

Der Evangelische Oberkirchenrat A.B. empfiehlt für das neue Kirchenjahr die Predigttexte nach der „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ laut Beschluss der Synode A.B. vom 16. Juni 2018 (Abl. Nr. 118/2018), beginnend mit dem 1. Adventsonntag am 29. November 2026, die Reihe III.
(Zl. LK-GOD01-003751/2026)

Nr. 169Versicherungsschutz für Ehrenamtliche – Serviceangebot der Evangelischen Kirche A.u.H.B.

Hiermit wird in Erinnerung gerufen, dass die Evangelische Kirche A.u.H.B. der DONAU Versicherungen AG gegenüber vertraglich verpflichtet ist, jeweils am 11. Dezember eines Jahres eine Liste aller versicherten Personen zwecks Bemessung der Jahresprämie des folgenden Kalenderjahres vorzulegen. Es müssen daher für den Versicherungsschutz für das Jahr 2027 von den Pfarrgemeinden und Superintendenturen die versicherten Ehrenamtlichen mit Stichtag 30. November 2026 in EGON eingetragen sein. Andere kirchliche Einrichtungen werden aufgerufen, die Meldungen zum gleichen Stichtag und wie in den Vorjahren zu übermitteln. Die korrekte Eingabe in EGON zu diesem Serviceangebot wurde im Amtsblatt Nr. 10/2014 beschrieben.
Sollte eine Pfarrgemeinde, die dem Versicherungsangebot beigetreten ist, beschließen, eine andere Versicherung zu wählen, müssen eine schriftliche Kündigung und der Nachweis über den alternativen Versicherungsschutz bei Oberkirchenrätin Dr.in Eva Lahnsteiner (eva.lahnsteiner@evang.at) bis 30. November 2026 einlangen. Ansonsten gilt der Versicherungsschutz über die DONAU Versicherungen AG für die gemeldeten Personen ein weiteres Jahr, und die Prämie wird wie gewohnt in Rechnung gestellt.
(Zl. WI-VER02-003759/2026)
Terminevidenz regionaler und überregionaler Veranstaltungen
Um die Planung von Veranstaltungen zu erleichtern und um Terminkollisionen möglichst zu vermeiden, ist beim Presseamt der Evangelischen Kirche eine zentrale Terminevidenz eingerichtet. Alle regionalen und überregionalen Veranstaltungen wie Gemeindetage, Pfarrkonferenzen, Superintendentialversammlungen und dgl. – auch solche, die mehr für den kircheninternen Bereich gelten – sind dem Presseamt mitzuteilen. Ebenso kann telefonisch, per Fax oder über Internet abgefragt werden, ob an einem bestimmten Tag bereits Veranstaltungen geplant sind.
Das Amtsblatt wolle genau gelesen werden – Erlagscheine mit Verwendungszweck versehen – Geschäftsstücke ausnahmslos im Dienstweg vorlegen – Behandlung mehrerer Angelegenheiten in einem Geschäftsstück ist unzulässig – In Antworten Geschäftszahl (Beitragskontonummer) anführen – Fristen beachten (Kollekten-Ablieferung, Vorlage der Rechnungsabschlüsse, Seelenstandsbericht usw.)
Wir ersuchen alle Glaubensgeschwister, ihnen bekanntwerdende Zu- und Wegzüge, Geburten, Trauungen und Todesfälle evangelischer Glaubensgeschwister dem Pfarramt mitzuteilen.
Medieninhaber: Evangelische Kirche A.u.H.B. in Österreich
Presserechtlich für den Inhalt verantwortlich: Bischöfin Prof.in Dr.in Cornelia Richter
Adresse: Severin-Schreiber-Gasse 3, 1180 Wien – Telefon: +43 59 1517 00 – E-Mail: office@evang.at
Erscheint in digitaler Form auf https://kirchenrecht.at
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